Kurzweil

Wer war es

Man hatte die Wahl zwischen Skylla und Charybdis oder Regen und Jauche: entweder man kriegte mit dem Getränk die Sudrückstände in den Mund oder es schmeckte gefiltert lächerlich nach Blümchenkaffee. Frau B. aus Dresden hatte da eine andere Idee. In Heimwerker-Manier stellte sie aus einer Konservendose ein Filtertöpfchen her und borgte sich aus den Schulutensilien ihres Sohnes ein Blatt. Fertig.
Dieses Filtersystem trat seinen Siegeszug um die Welt an. Heute beschäftigt der Konzern rund viertausend Mitarbeiter und macht Umsätze von einer Milliarde €. Und das Hauptprodukt dieses Weltunternehmens hört immer noch auf den Namen von Frau Bentz, allerdings auf ihren Vornamen.